Pädagogischer Ansatz

Dafür stehen wir

Würdigung von Individualität

Die differenzierten und sehr individuellen Persönlichkeiten von Menschen erfordern ein besonders hohes Maß an Flexibilität und Vielschichtigkeit unseres pädagogischen Handelns.

Die Individualität jedes Menschen wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Hierzu gehören unter anderem kulturelle und soziale Hintergründe, biografische Erlebnisse, geschlechtsspezifische Rollenbilder und das Erleben von Bindungen und Beziehungen.

Deshalb gestalten wir zusammen mit allen Beteiligten eine ganz individuelle Form der Hilfe, die sich zentral an den spezifischen Ressourcen, Schwierigkeiten und Bedürfnissen der Hilfesuchenden orientiert. Diese Partizipation ist ein gestaltendes Element des gesamten Betreuungsverlaufes.

Beziehungsorientierung

Viele Kinder und Jugendliche, mit denen wir arbeiten, haben durch Beziehungsabbrüche oder schwierige bzw. unsichere soziale Bindungen emotionale Verletzungen erlitten. Außerdem bildet eine tragfähige Beziehung die Grundlage für konstruktive pädagogische Interventionen.

Aus diesen Gründen legen wir großen Wert auf ein wertschätzendes, klares und kontinuierliches Beziehungsangebot. Das daraus erwachsende Vertrauen ermöglicht es den jungen Menschen, neue Wege zu gehen.

Ressourcenorientierung

Wir betrachten den Menschen immer in seinem Gesamtkontext und beziehen Teilsysteme wie Familien, Schule und soziales Umfeld in unsere Arbeit ein. Unsere pädagogische Arbeit zielt immer darauf ab, die dort vorhandenen sozialen Ressourcen sichtbar und nutzbar zu machen.

Gleiches gilt für die inneren Ressourcen eines jeden Menschen. Es ist immer wieder spannend, unsere Klienten im Betreuungsprozess dabei zu unterstützen, ihre oftmals verborgenen Kompetenzen zu entdecken und für das Erreichen individueller Ziele einzusetzen.

Freiwilligkeit

In unserer Arbeit erfahren wir immer wieder, dass unsere Hilfen nur dann nachhaltig wirksam werden, wenn der Auftrag dazu auch von den jungen Menschen und ihren Familien selbst erteilt wird.

Manchmal werden erzieherische Hilfen als Auflagen ohne die Eigenmotivation der Betreffenden initiiert. Auch hier muss die Freiwilligkeit der Zusammenarbeit erreicht werden, um wirksame Veränderungsprozesse zu gestalten.